Archiv
Hier finden Sie Unsere vergangenen Veranstaltungen.
Anna Anderluh
Anna Anderluh verbindet radikale Experimentierfreude mit Humor, Poesie und gesellschaftskritischer Haltung. Ihre Kunst ist wandelbar, offen für das Unfertige und stets persönlich. Als Sängerin, Komponistin, Performerin und Multiinstrumentalistin bewegt sie sich zwischen Jazz, Neuer Musik, Singer-Songwriting, Literatur, Musiktheater und Performance.
Einlass 19.00Uhr / Beginn: 20.00 Uhr
Abblendlicht bei Nebel
Ausstellung:
Franz Braun widmet sich in seinen realistischen Ölmalereien der menschlichen Verletzlichkeit und intimen Nähe. Seine Motive stammen aus seinem persönlichen Umfeld – aus Alltag, Familie und vertrauter Umgebung – und zeigen die dargestellten Personen eingebettet in ihre Lebenswelt. Dabei entsteht eine spürbare emotionale Tiefe, die seinen Bildern besondere Intensität verleiht.
Vor allem in seinen Porträts gewinnen die Augen eine zentrale Bedeutung. Sie eröffnen dem Betrachter einen Zugang zur inneren Welt der Dargestellten und laden dazu ein, sich selbst in den Bildern wiederzufinden. Nicht nur das Motiv selbst, sondern Brauns Sicht auf das Wesen des Menschen steht im Mittelpunkt. So verbinden seine Werke individuelle Erfahrungen mit einer allgemeinen, zeitlosen Aussage.
Neben sensiblen Momenten überzeugt Braun auch durch harmonische Gesamtkompositionen. Seine technische Präzision, Ausdruckskraft und sein handwerkliches Können machen seine Arbeiten besonders eindrucksvoll.
Gravögl
Gravögl sind Singvögel. Da schallt es erdig durch den Nebel des Überflusses. Da wird Sprache bewahrt. Da trifft Schwermut auf Hoffnungsschimmer und man hat gemeinsam Spaß. Stimmen die ineinander fließen, Gitarren, die malerisch in dunklen Zeiten schwelgen und Rhythmus, der sich an all das schmiegt anstatt zu Zähmen. Mostviertler Dialekt Folk.
Einlass: 19.00Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
sottomarino
Ausstellung von Antonio Semeraro
„Ein Blick von Unten nach Oben.
Klassismus als einer der größten Fehltritte im Kapitalismus. Ein weiter Himmel an Möglichkeiten, wie Luftschlösser zerplatzen sie. In sottomarino soll den Leuten ein Spiegel vorgehalten werden, ein metaphorischer aber dennoch zum Nachdenken anregen. Zum Austausch einladen, von Unten nach Oben zu schauen. Diese Perspektive even- tuell nachzuvollziehen. Allein in einem Land wie Österreich oder Deutschland geboren und aufgewachsen zu sein birgt in sich ein Privileg, dennoch gibt es Unterschiede. Ob Migrationshintergrund oder geerbtes Geld der deutschen NS Zeit Überlebenden. Ob Arbeiterklasse oder Bildungsbürgertum. Ein Versäumnis unserer Gesellschaft ist Unter- schiede in unseren Privilegien, für die wir meist nichts können, als erstrebenswert zu glorifizieren.“
Sottomarino (U-Boot) von Antonio Semeraro
Heimweh von Romeo Kaltenbrunner
In seinem zweiten Kabarett-Programm „HEIMWEH“ spricht Romeo Kaltenbrunner über sein Aufwachsen am Land und wie es ist, wenn man fremder aussieht als es der eigene Familienname und der Dialekt vermuten lassen.






